Beeckshop Infothek

Naturfarben Praxis und Ökologie

Nach einer kurzen Einführung zum Thema Naturfarben und Lacke, bekommen Sie im zweiten Kapitel einen historischen Abriss über die Entwicklung vom Naturfarben.
Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit den Inhaltsstoffen und der Zusammensetzung von Farben und Lacken: Der erste Teil informiert über Bindemittel und behandelt natürlich organischen Bindemittel, synthetisch organische Bindemittel  sowie die anorganischen Bindemittel. Im zweiten Teil erhalten Sie Informationen zur Zusammensetzung von Lösemitteln. Im dritten Teil werden Ihnen die verschiedene Pigmente vorgestellt: Erdfarbpigmente, MineralpigmentePflanzenfarbpigmente und Synthesepigmente. Zudem erhalten Sie Informationen über die Zusammensetzung von Füllstoffen. Im Kapitel über die Additive, erhalten Sie Information zu Verdickungsmitteln, Netzmitteln, Trockenstoffen, Weichmacher, Entschäumer sowie Topfkonservierer, Filmkonservierer und Biozide und weitere Additive

Das vierte Kapitel stellt Anstrichsysteme vor. Hier können Sie sich über Kalkfarben, Silikatfarben und Kunststoffdispersionsfarben (Teil 1 & Teil 2) kundig machen. Des weiteren wird die Bedeutung des Umweltzeichen - Der Blaue Engel erklärt und das Grundprinzip von Naturfarben erläutert.  

Über Beeck

Mitte des 19. Jahrhunderts entstand mit der Entwicklung von Silikatfarben erstmals eine Alternative zu den bis dahin vorherrschenden Kalkfarben. Silikatfarben gehen eine untrennbare Verbindung mit dem Untergrund ein und waren somit deutlich witterungsbeständiger als Anstrichsysteme auf Kalk- Leim, oder Kaseinbasis.

1894 entwickelte der Firmengründer Ludwig Beeck in Breslau das BEECK Reinkristallin, ein Mineralfarbsystem, das für besonders wertvolle, historische Bausubstanzen im Innen- und Außenbereich geeignet ist.

Trotz der zunehmenden Verdrängung von Silikatfarben durch Kunstharzdispersionen ist das Unternehmen Beeck den Mineral- und Naturfarben treu geblieben und hat dieses System auch konsequent weiterentwickelt.

Heute werden Beeck Farben nicht nur bei der Denkmalpflege von historischen Substanzen verwendet sondern finden auch bei öffentlichen und privaten Neubauvorhaben wieder eine wachsende Anhängerschaft. Warum das so ist und welche Argumente für aktive Silikatfarben sprechen, erfahren Sie in unserer Infothek.

Mehr zu Beeck im Kurzprofil zur Firmengeschichte und dem Beeck Sortiment

 

Erläuterung einiger wichtiger technischer Kennwerte

W24 Wert: Kennwert für die Wasserdurchlässigkeitsrate. Hohe Werte bedeuten eine hohe Wasseraufnahmefähigkeit, niedrige Werte eine Wasserdichtigkeit (z.B. Versiegelung).

sd-Wert (H2O): Kennwert für den Diffusionswiderstand. Hohe Werte zeigen dampfdichte Beschichtungen. Mineralanstriche zeigen kleine Werte und wirken so der Auffeuchtung des Untergrunds entgegen. Insbesondere im Innenbereich werden diffusionsoffene niedrige  sd-Werte als "atmungsaktiv" wahrgenommen und tragen zur Regulierung des Raumklimas bei. 

Dichte (20°C): Kennwert für das spezifische Gewicht einer Farbe in flüssiger Form. Dieser Wert ist in der Verbrauchermittlung für die Umrechnung von Litern in kg hilfreich.

Eine detailierte Übersicht erhalten Sie in einem PDF Dokument von Beeck zu bauphysikalisch wichtigen Kennwerten 

 

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